Radiologisches Zentrum Burgenlandkreis<br>
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Kernspintomografie Häufig gestellte Fragen

Wie entsteht die Schichtaufnahme des Körpers?

Bei der MRT-Untersuchung werden Signale gemessen, die von den Atomkernen im Körper ausgesendet werden. Wichtig für die Bilddarstellung sind die Wasserstoffkerne, die im menschlichen Körper am häufigsten vorkommen.

Diese weisen eine eigene Kerndrehung, den sogenannten Kernspin auf.

Unter Einfluss der Magnetfelder werden die Atome ausgelenkt und nach Rückkehr in ihre Ausgangsposition wird das dabei ausgesendete Signal von den Empfangsantennen gemessen. Daraus wird per Computer ein Schnittbild einer Körperregion berechnet.


Was ist beim MRT zu beachten?

Vor der Untersuchung sind alle metallischen Gegenstände abzulegen (Geld, Schlüssel, Uhren, Schmuck, Brillen, Hörgeräte, herausnehmbare Zahnprothesen), aber auch Scheck- und Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Magneten gelangen, da sie sonst gelöscht werden können.


Bei welchen Patienten kann kein MRT durchgeführt werden?

Patienten, die einen Herzschrittmacher implantiert bekommen haben, können nicht in das MRT, da durch die Magnetfelder der Herzschrittmacher zerstört werden kann.

Ebenso sind Träger einer implantierten Insulin- oder Schmerzpumpe nicht für ein MRT tauglich. Frisch implantierte Gelenkprothesen sollten ebenfalls nicht im MRT untersucht werden. Auch junge Frauen, die im ersten Trimenon der Schwangerschaft sind, sollten keiner Kernspintomografie zugeführt werden. Bei länger implantierten Prothesen bzw. Gelenkprothesen aus Titan ist eine MRT-Untersuchung bedenkenlos, sofern nicht gerade das Gelenk, welches mit der Prothese versorgt wurde, untersucht werden soll, da auch Titan Metallauslöschungsartefakte im Bild verursacht und somit die allgemeine Beurteilbarkeit erheblich verringert.

Auch Patienten, die mit Gefäßclips aus Metall versorgt wurden, sollten nicht im MRT untersucht werden. Künstliche Herzklappen sind im Allgemeinen kein Hinderungsgrund für die Kernspintomografie (siehe Herzklappenpass).

Wichtig ist, dass alle Patienten im Aufklärungsbogen, den jeder Patient vor der Untersuchung erhält, genau Auskunft über mögliche metallische Gegenstände im Körper geben.


Kernspintomografie oder Computertomografie?

Die Kernspintomografie ist eine exzellente Untersuchungsmethode, die im Vergleich aller Untersuchungsmethoden den besten Weichteilkontrast liefert.

Überall dort, wo hohe Weichteilkontraste für die Diagnose wichtig sind, ist die Kernspintomografie anderen Verfahren überlegen. Für die Untersuchung vieler Organe und Gewebe sind andere bildgebende Verfahren (Computertomografie, Ultraschall) aber ebenso gut, bei bestimmten Fragestellungen sogar besser (Knochenbeurteilung im CT).