Radiologisches Zentrum Burgenlandkreis<br>
						   Dr. Ringleben - Dr. Schaumlöffel-Schulze - Dr. Hartmann
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Röntgendiagnostik Häufig gestellte Fragen

Wie entsteht das Röntgenbild?

In unserer Praxis ist an allen Standorten durch die Digitalisierung eine Reduktion der Strahlenbelastung möglich geworden. Es wird nicht wie im konventionellen Röntgen früher üblich ein Film belichtet, sondern es werden moderne digitale Filmspeicherfolien durch die Röntgenstrahlung belichtet. Dabei treten die Röntgenstrahlen durch das zu untersuchende Organ bzw. den Körper hindurch.

Bedingt durch Schwächungseffekte durch die unterschiedlich absorbierenden Körpergewebe entsteht das typische Röntgenbild. Dieses wird an einer Auslesestation ausgelesen und in ein digitales Bild umgewandelt und dann in einem Computer nachbearbeitet und im digitalen Archiv abgelegt.


Können durch Röntgenstrahlen Schäden verursacht werden?

Durch die Anwendung ionisierender Röntgenstrahlen im medizinischen Anwendungsbereich ist ein Gesundheitsrisiko sehr gering.

Im Vergleich zur terrestrischen Strahlung (Strahlung aus dem Weltraum, Erdstrahlung) ist das Risiko im Vergleich deutlich geringer. Eine Auslösung einer Krebserkrankung durch die Anwendung von Röntgenstrahlen zur Diagnostik ist sehr gering.

In jedem Fall ist vor Anwendung der Röntgenstrahlung im Einzelfalle eine rechtfertigende Indikation abzuleiten, um eine Gefährdung des Patienten zu vermeiden. Letztendlich muss als Gegengewicht der Nutzen für den Patienten dem Risiko gegenübergestellt werden.


Wie läuft eine Röntgenuntersuchung ab?

Für die Untersuchung steht der Patient bzw. liegt der Patient zwischen dem Röntgenfilm und der Röntgenröhre. Es werden oftmals mehrere Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven eines zu untersuchenden Organs oder einer Organregion angefertigt.

Das Röntgenpersonal (MTRA) bedient die Geräte von einem Schutzraum, ggf. ist auch der Arzt bei den Durchleuchtungen direkt anwesend und schützt sich mittels Bleischürze vor entstehender Strahlung. Für die Aufnahmen genügen meist Bruchteile von Sekunden, um die Filme entsprechend zu belichten.

Nachdem die Aufnahmen angefertigt wurden, werden die Kassetten an einer Ausleseeinheit ausgelesen und digital archiviert. Aufgrund der Anwendung der digitalen Röntgentechnik konnte die Strahlenbelastung für jede Untersuchung deutlich minimiert werden. Leider lässt sich mittels der Röntgenuntersuchung nicht jede Frage beantworten.

Hierfür gibt es dann Ergänzungsdiagnostik (CT, MRT, Ultraschall).


Wie wird der Patient geschützt?

Bei Durchführung von Untersuchungen im Röntgen werden dem Patienten Bleischürzen bzw. sogenannte Hodenkapseln angelegt, um vor allem die Genitalorgane vor einer höheren Strahlenexposition zu schützen. Zusätzlich werden für jeden Patienten auf Wunsch sogenannte Röntgenpässe ausgestellt, hierbei kann der Patient alle bei ihm angefertigten Röntgenuntersuchungen eintragen lassen.

Zusätzlich ist zum Schutz der Patienten eine gesetzliche Grundlage mit der Röntgenverordnung geschaffen worden. Die Röntgenverordnung regelt, dass die Röntgenapparate einer Praxis im technisch einwandfreien Zustand sind, bevor diese am Patienten zum Einsatz kommen.

Hierfür gibt es regelmäßige Überprüfungen, die sogenannten Konstanzprüfungen. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist die Anwendung von Röntgenstrahlen zur medizinischen Diagnostik nur mit dem Einverständnis eines Erziehungsberechtigten durchzuführen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter muss in jedem Falle vor der Diagnostik eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein.