Computertomografie Naumburg / Zeitz / Weißenfels
Die Computertomografie ist eine spezielle Röntgenmethode, bei der ein Röntgenstrahler in einer Röhre spiralförmig um den menschlichen Körper rotiert und während der Rotation Bilddaten akquiriert. Die so gewonnenen Schnittbilder des menschlichen Körpers werden in einem Computer nachberechnet und können so überlagerungsfreie Schichtbilder aus einem untersuchten Körpervolumen erstellen.
Im Vergleich zur normalen konventionellen Röntgendiagnostik ist bei dem Einsatz der Computertomografie die Strahlenbelastung etwas höher. Die diagnostische Aussagekraft des Verfahrens ist jedoch deutlich höher als bei der konventionellen Röntgendiagnostik und mit diesen auch nicht vergleichbar, weil durch die Computertomografie Schnittbilder aus dem Körper gewonnen werden.
Häufig gestellte Fragen zu Thema:
Computertomografie / CT
Wann ist eine CT-Untersuchung nicht oder nur eingeschränkt möglich?
Eine Computertomografie kann grundsätzlich bei fast allen Patientinnen und Patienten durchgeführt werden. Auch ein Herzschrittmacher, künstliche Gelenke oder andere Implantate stellen anders als bei manchen MRT-Untersuchungen in der Regel kein Hindernis dar.
Besondere Vorsicht oder eine individuelle ärztliche Abklärung ist jedoch erforderlich bei:
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Schwangerschaft oder möglicher Schwangerschaft: Da beim CT Röntgenstrahlung eingesetzt wird, wird besonders bei Untersuchungen des Bauch und Beckenbereichs sorgfältig geprüft, ob die Untersuchung notwendig ist oder ein alternatives Verfahren infrage kommt. In dringenden medizinischen Situationen kann ein CT dennoch erforderlich sein.
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Eingeschränkter Nierenfunktion: Ist eine Untersuchung mit jodhaltigem Kontrastmittel geplant, muss die Nierenfunktion vorab beurteilt werden. Je nach Befund kann auf das Kontrastmittel verzichtet, die Untersuchung angepasst oder ein anderes Verfahren gewählt werden.
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Bekannter Kontrastmittelunverträglichkeit: Frühere allergische oder allergieähnliche Reaktionen auf jodhaltiges Kontrastmittel müssen uns vor der Untersuchung mitgeteilt werden. Anschließend wird individuell entschieden, ob besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind.
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Bestimmten Schilddrüsenerkrankungen: Jodhaltiges Kontrastmittel kann die Funktion der Schilddrüse beeinflussen. Insbesondere bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist deshalb eine vorherige Abklärung erforderlich.
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Technischen Einschränkungen: Das zulässige Höchstgewicht der Untersuchungsliege und der Durchmesser der Geräteöffnung müssen berücksichtigt werden.
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Fehlender Möglichkeit, ruhig zu liegen: Bewegungen können die Bildqualität beeinträchtigen. Bei starken Schmerzen, ausgeprägter Unruhe oder fehlender Kooperationsfähigkeit wird geprüft, wie die Untersuchung sicher durchgeführt werden kann.
Wichtig: Viele dieser Einschränkungen betreffen ausschließlich die Gabe von Kontrastmittel nicht die Computertomografie selbst. Ein CT ohne Kontrastmittel ist daher häufig weiterhin möglich.
Bitte informieren Sie unser Praxisteam vor der Untersuchung über eine mögliche Schwangerschaft, bekannte Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen, frühere Kontrastmittelreaktionen und regelmäßig eingenommene Medikamente. So können wir die Untersuchung individuell planen und sicher durchführen.
Computertomografie (CT) oder Kernspintomografie (MRT)
Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, worin sich eine Computertomografie (CT) und eine Magnetresonanztomografie (MRT) unterscheiden und welche Untersuchung für ihre Beschwerden besser geeignet ist. Beide Verfahren erzeugen detaillierte Schnittbilder des Körpers, arbeiten jedoch mit unterschiedlichen Techniken und haben jeweils besondere Stärken.
- Die Computertomografie (CT) = schnell und präzise
Bei der Computertomografie werden mithilfe von Röntgenstrahlen innerhalb kurzer Zeit hochauflösende Bilder des Körpers erstellt. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten und eignet sich besonders gut zur Darstellung von:
- Knochen und Gelenken
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Lunge und Brustkorb
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inneren Organen
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Blutgefäßen
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akuten Verletzungen und Blutungen
Aufgrund ihrer Schnelligkeit spielt die CT insbesondere in der Notfalldiagnostik eine wichtige Rolle. Auch Patientinnen und Patienten mit bestimmten Implantaten oder Herzschrittmachern können in vielen Fällen problemlos im CT untersucht werden.
Da bei der Computertomografie Röntgenstrahlung eingesetzt wird, wird die Untersuchung nur durchgeführt, wenn sie medizinisch sinnvoll ist. Die Strahlendosis wird dabei so niedrig wie möglich gehalten und individuell an die jeweilige Fragestellung angepasst.
- Die Magnetresonanztomografie – besonders detailliert bei Weichteilen
Die MRT, auch Kernspintomografie genannt, arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Dabei kommt keine Röntgenstrahlung zum Einsatz. Sie ermöglicht eine besonders kontrastreiche Darstellung von Weichteilgewebe und eignet sich unter anderem zur Untersuchung von:
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Gehirn und Rückenmark
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Bandscheiben und Gelenken
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Muskeln, Sehnen und Bändern
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Organen des Bauch- und Beckenraums
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bestimmten Gefäß- und Gewebeveränderungen
Eine MRT-Untersuchung dauert in der Regel länger als eine CT. Während dieser Zeit ist es wichtig, möglichst ruhig zu liegen. Bei bestimmten metallischen Implantaten, elektronischen Geräten im Körper oder ausgeprägter Platzangst muss vorab geprüft werden, ob und unter welchen Bedingungen eine MRT möglich ist.
Welche Untersuchung ist die richtige?
CT und MRT stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Beide Verfahren ergänzen sich und liefern – abhängig von der medizinischen Fragestellung – unterschiedliche Informationen.
| Computertomografie (CT) | Magnetresonanztomografie (MRT) |
|---|---|
| arbeitet mit Röntgenstrahlen | arbeitet mit Magnetfeldern und Radiowellen |
| sehr kurze Untersuchungszeit | längere Untersuchungszeit |
| besonders geeignet für Knochen, Lunge und akute Fragestellungen | besonders geeignet für Weichteile, Gehirn, Wirbelsäule und Gelenke |
| häufig wichtig in der Notfalldiagnostik | besonders detailreiche Darstellung vieler Gewebearten |
Welche Untersuchung im individuellen Fall den größten diagnostischen Nutzen bietet, entscheidet der behandelnde Arzt anhand der Beschwerden, der medizinischen Vorgeschichte und der konkreten Fragestellung.
Bei einigen Untersuchungen kann zusätzlich ein Kontrastmittel erforderlich sein. Die im CT und MRT verwendeten Kontrastmittel unterscheiden sich voneinander. Vor der Untersuchung prüfen wir sorgfältig, ob eine Kontrastmittelgabe notwendig und für Sie geeignet ist.
Unser Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten das passende bildgebende Verfahren auszuwählen medizinisch sinnvoll, so schonend wie möglich und mit einer zuverlässigen diagnostischen Aussage.
Wie entstehen die Schichtaufnahmen des Körpers im CT?
Während der Computertomografie liegt die Patientin oder der Patient auf einer Untersuchungsliege, die sich langsam durch die ringförmige Öffnung des CT-Gerätes bewegt. Im Inneren des Gerätes rotiert eine Röntgenröhre innerhalb kürzester Zeit um den Körper.
Dabei sendet die Röntgenröhre ein genau begrenztes Strahlenbündel aus. Dieses durchdringt den untersuchten Körperbereich und wird von den verschiedenen Gewebearten unterschiedlich stark abgeschwächt. Knochen, Organe, Fettgewebe, Luft und Flüssigkeiten weisen jeweils charakteristische Dichtewerte auf.
Gegenüber der Röntgenröhre befinden sich empfindliche Detektoren. Sie erfassen die aus vielen verschiedenen Richtungen eintreffenden Messwerte und leiten diese an einen leistungsfähigen Computer weiter. Aus den gewonnenen Daten berechnet dieser hochauflösende, überlagerungsfreie Querschnittsbilder des Körpers die sogenannten Schichtaufnahmen.
Die einzelnen Bildschichten können anschließend in verschiedenen Ebenen dargestellt und zu dreidimensionalen Ansichten zusammengesetzt werden. Dadurch lassen sich Organe, Knochen, Blutgefäße und krankhafte Veränderungen präzise beurteilen.
Moderne Mehrzeilen-CT-Geräte erfassen gleichzeitig mehrere sehr dünne Schichten. Das ermöglicht eine schnelle Untersuchung mit hoher Bildqualität. Die Strahlendosis wird dabei individuell an die jeweilige Körperregion und medizinische Fragestellung angepasst und so niedrig wie möglich gehalten.
Was ist vor einer CT-Untersuchung zu beachten?
Ob eine besondere Vorbereitung notwendig ist, hängt von der untersuchten Körperregion und davon ab, ob ein Kontrastmittel eingesetzt wird. Bitte beachten Sie die individuellen Hinweise, die Sie bei der Terminvereinbarung von unserem Praxisteam erhalten.
Informieren Sie uns vor der Untersuchung unbedingt, wenn:
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eine Schwangerschaft besteht oder nicht sicher ausgeschlossen werden kann,
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eine Nieren- oder Schilddrüsenerkrankung bekannt ist,
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Sie bereits auf jodhaltiges Kontrastmittel reagiert haben,
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Allergien oder eine schwere Asthmaerkrankung bestehen,
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Sie regelmäßig Medikamente einnehmen.
Für bestimmte Untersuchungen kann es erforderlich sein, einige Stunden vorher nichts zu essen. Wasser darf häufig weiterhin getrunken werden. Setzen Sie Medikamente jedoch niemals eigenständig ab. Ob eine Anpassung notwendig ist, klären wir individuell mit Ihnen.
Bitte bringen Sie zur Untersuchung folgende Unterlagen mit:
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Ihre Überweisung,
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Ihre elektronische Gesundheitskarte,
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vorhandene Voraufnahmen und Vorbefunde,
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aktuelle Laborwerte, falls diese angefordert wurden,
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Ihren Medikamentenplan und gegebenenfalls Allergiepass.
Während der Untersuchung sollten Sie möglichst ruhig liegen und die Atemanweisungen genau befolgen. Dadurch vermeiden wir Bewegungsunschärfen und erhalten eine bestmögliche Bildqualität. Die eigentliche Aufnahme dauert häufig nur wenige Sekunden; der gesamte Termin kann durch Vorbereitung, Aufklärung und eine mögliche Kontrastmittelgabe etwas länger dauern.
Nach einer Kontrastmittelgabe sollten Sie ausreichend trinken, sofern aus medizinischer Sicht nichts dagegenspricht. Dadurch wird die Ausscheidung über die Nieren unterstützt. Bei ungewöhnlichen Beschwerden nach der Untersuchung wenden Sie sich bitte umgehend an unsere Praxis oder suchen Sie ärztliche Hilfe.
Unsere Leistungen in der Computertomografie / CT
- CT des Kopfes
- CT des Mittel- und Innenohrs
- CT der Nasennebenhöhlen
- CT der Halsweichteile
- CT der Wirbelsäule
- CT der Extremitäten
- CT der Lunge
- CT des gesamten Bauchraums
- CT - Lunge und Bauchraum
- Quantitative CT zur Bestimmung der Knochendichte
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